Deutscher Gewerkschaftsbund

Stuttgart: Ungleichheit als Gefahr für die Demokratie

iCal Download

Menschen, die sich von gesellschaftlichen und politischen Entscheidungen ausgeschlossen fühlen, laufen Gefahr, ihr Vertrauen in die Demokratie zu verlieren. Sie fühlen sich als Bürgerinnen und Bürger nicht wertgeschätzt und sehen ihre Interessen im Politikbetrieb nicht vertreten. Dieser Zusammenhang von sozialer Ungleichheit und der Zunahme demokratiegefährdender Tendenzen muss stärker in den Blick genommen werden. Vor allem, weil die Einkommensungleichheit in Deutschland in den letzten Jahrzenten gestiegen ist. Auch entsolidarisierende Politik (Mit „Arbeit muss sich wieder lohnen“ gegen Bürgergeldbezieher*innen) zahlt auf das Konto der Unzufriedenen ein. Wie können wir diesen Entwicklungen und Strategien begegnen? Wie können nicht nur das Vertrauen in demokratische Strukturen sondern auch die realen Einflussmöglichkeiten aller Bürgerinnen und Bürger und insbesondere der marginalisierten Gruppen gestärkt werden?

Dr. Dorothee Spannagel vom Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung stellt die Ergebnisse einer Studie zum Zusammenhang von sozialer Ungleichheit und Vertrauensverlusten in die Demokratie vor. Gemeinsam wollen wir diskutieren, wie die Stärkung sozialer Rechte in der Gesellschaft und am Arbeitsplatz zu einer besseren politischen Teilhabe und damit zur Stärkung der Demokratie beitragen können.

Eine Veranstaltung des Bündnisses Gemeinsam gegen Armut in Stuttgart.

Bild Stuttgart 15.05.24

DGB-Region Stuttgart / Bündnis Gemeinsam gegen Armut in Stuttgart

Ansprechpartnerin für Stuttgart

Portrait Julia Friedrich

DGB-Region Stuttgart / Foto: Anna Sieger

Julia Friedrich

Regionsgeschäftsführerin

Betreuung Stadtverband Stuttgart, Arbeitsmarkt-, Struktur- & Handwerkspolitik

Tel.: 0711 2028-236

E-Mail: julia.friedrich@dgb.de


Nach oben
Suchbegriff eingeben
Datum eingrenzen
seit bis